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- Rico Loosli Administrator und Webmaster
- Kategorie: Stadt Baden Info
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Baden (in einheimischer Mundart: ist eine Stadt, Einwohnergemeinde und der Hauptort des Bezirks Baden im Kanton Aargau in der Schweiz. Die Stadt liegt im dichtbesiedelten Limmattal, 21 Kilometer nordwestlich von Zürich, 22 Kilometer nordöstlich des Kantonshauptortes Aarau und 18 Kilometer südlich der badischen Stadt Waldshut-Tiengen (jeweils Luftlinie).
Innerhalb der Metropolregion Zürich bildet Baden das Zentrum einer bedeutenden Subagglomeration mit rund 100'000 Einwohnern. Die Stadt selbst zählt seit der Fusion mit Turgi im Jahr 2024 über 23'000 Einwohner; sie ist damit vor Aarau und der angrenzenden Gemeinde Wettingen, mit der sie geographisch und wirtschaftlich eng verflochten ist, die bevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons. Als Gründungsort von Brown, Boveri & Cie. (heute ABB)
und bedeutender Standort des GE-Konzerns (bis 2015 Alstom) ist Baden ein international wichtiges Zentrum der Elektrotechnikbranche.
Die Geschichte Badens reicht bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. zurück, als die Römer im damaligen Aquae Helveticae die warmen Thermalquellen zu nutzen begannen.
Im Jahr 1297 erfolgte die formelle Stadtgründung durch die Habsburger. Die Eidgenossen eroberten die Stadt 1415; bis 1798 war Baden eine Untertanenstadt, hatte aber als Kurort und wichtigster Versammlungsort der eidgenössischen Tagsatzungen (bis 1712) eine herausragende Stellung. Zur Zeit der Helvetischen Republik war Baden Hauptort des Kantons Baden, seit 1803 gehört die Stadt zum Kanton Aargau.
Lägerngrates
Der westlichste Teil des Lägerngrates brach 1899 bei einem Felssturz ab, die einzelnen Kalkfelsschichten sind gut erkennbar
Baden liegt am Schnittpunkt des Schweizer Mittellandes und des Juragebirges. Die Lägern, ein sich bis nach Dielsdorf im Zürcher Unterland erstreckender felsiger Höhenrücken (Höhe bis 866 m ü. M.), bildet den östlichsten Ausläufer des Faltenjuras. Der Höhenzug entstand vor vier bis neun Millionen Jahren durch Auffaltung von Kalksteinschichten. Seine Fortsetzung findet der Faltenjura im Westen mit dem Hundsbuck (539 m ü. M.) und dem vorgelagerten Schlossberg (457 m ü. M.). Die beiden Anhöhen östlich und westlich von Baden sind durch eine Klus getrennt, die von der Limmat in der Zeit der Auffaltung des Juras geschaffen wurde. Die Klus ist an ihrer engsten Stelle so schmal, dass die Strasse mit einer kurzen Holzbrücke über den Fluss geführt werden konnte. Im Bereich des Engnisses weist die Limmat aufgrund des stärkeren Gefälles Untiefen und leichte Stromschnellen auf.
Beidseits der Klus weitet sich das Limmattal zu breiten Becken mit Schotterablagerungen aus, dem Wettingerfeld im Südosten und dem Haselfeld im Norden. Von Killwangen bis Baden hat sich der Fluss tief in die Schotterebene gegraben. Die in Baden nordwärts fliessende Limmat stösst am Rand des Haselfeldes an die Goldwand und biegt dort nach Westen ab. An der Flussbiegung befinden sich 21 Quellen, aus denen stark mineralhaltiges Thermalwasser an die Oberfläche tritt (→ Thermalbäder Baden). Der Martinsberg (496 m ü. M.) und die Goldwand schliessen das Haselfeld ab und bilden eine zweite Klus. Südlich davon liegt zwischen Martinsberg und Hundsbuck das Eichtal, das in die Müseren-Hochebene übergeht. Diese zählt zum hauptsächlich aus Muschelkalk bestehenden Tafeljura.
Im Süden des Stadtgebiets dominiert der Heitersberg, ein aus Süsswassermolasse bestehender Höhenrücken des Mittellandes, die Landschaft. Im Gegensatz zum Faltenjura wurden die Schichten hier schräg gestellt. Der Heitersberg ist in mehrere Hügel gegliedert; auf Badener Gebiet sind dies der Chrüzliberg (513 m ü. M.), der Baregg (531 m ü. M.) und der Oberhau (617 m ü. M.) als höchster Punkt des Stadtgebietes. Zwischen Chrüzliberg und Baregg liegt der Teufelskeller, eine Sackung mit Höhlen und markanten Felstürmen. Westlich der Heitersbergkette, seit der Würm-Kaltzeit durch eine Seitenmoräne getrennt, liegt die Ebene des Reusstals.
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